Landesjugendcamp 2026
„Auftauchen – wo Glaube Wellen schlägt"
(M)ein LaJuCamp26-Rückblick
Vom 11. bis 14. Juni 2026 war es wieder so weit: Das Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend Hannovers öffnete seine Tore auf dem Gelände des Evangelischen Jugendhofs Sachsenhain in Verden (Aller) – und die Ev. Jugend im Kirchenkreis Buxtehude war mittendrin.
18 Jugendliche reisten zusammen mit Melina zum Camp. Aaltje, Dominik und ich waren schon früher vor Ort: Beim Vorcamp, zu dem rund 300 Personen anreisten, halfen wir beim Aufbau mit. Dazu gehörte auch, dass wir bereits im Januar mit insgesamt 30 Ehren- und Hauptamtlichen aus dem Sprengel Stade Programm für unser Veranstaltungszelt planten. Denn zum Konzept gehört, dass jeder Sprengel ein Veranstaltungszelt mit Leben, Deko und Programm gestaltet. In diesem Jahr haben wir uns mit dem Sprengel Lüneburg zusammengetan. So kamen beim Vorcamp 62 Personen zusammen, die Zelte aufbauten, Quallen bastelten, Schwedenstühle aufbauten, den Streetsoccer aufbauten und vieles mehr.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Eine Silent Disco sorgte für ausgelassene Stimmung, beim Karaoke sang einfach jeder laut mit – eine mitreißende Atmosphäre. Beim „Bares für Rares"-Format konnten Mitgebrachtes gegen Merch der Evangelischen Jugend getauscht werden. Es kam ein buntes, lautes, leises und einfach nur tolles Programm zusammen.
Neben dem fröhlichen Programm gab es auch inhaltlich viel zu erleben: Bei der Podiumsdiskussion „Paradise Liste – Deutschland (k)ein Paradies für Jugendliche?" kamen Jugendliche direkt ins Gespräch mit einem Politiker, zwei Regionalbischöfinnen, einem Professor der Ev. Hochschule Hessen sowie dem Vorstand des Deutschen Bundesjugendrings. Ein Format, das gezeigt hat: Die Stimmen junger Menschen werden gehört – und sie haben etwas zu sagen.
Neben den vielen bunten Programmpunkten gab es auch immer wieder Gelegenheiten, Gott nahe zu sein: Jeder Morgen begann mit einer Bibelarbeit, jeder Abend mit einem Tagesschluss. Die Taizé-Nacht lud zur Stille ein. Und ein Abendmahlsgottesdienst – gleichzeitig in allen vier Zelten gefeiert – verband alle, bevor es zum gemeinsamen „Pausenbrot" ging.
Rund 1.500 junge Menschen aus den Landeskirchen Hannovers und Braunschweig feierten, diskutierten, beteten und waren einfach zusammen – auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Vier Tage, die bleiben. Ich bin dankbar für für ein unvergessliches Camp, großartige Begegnungen und ein tolles Team. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Camp 2028.
Karen